Kurze Erklärung

Bei diesem Spiel, das oft auch „Patience“ genannt wird, geht es darum alle Karten des Spiels in der richtigen Reihenfolge in Stapeln unterzubringen.

Aufbau von Solitär

Am Anfang des Spiels verteilt man die Karten auf sieben Stapeln mit jeweils einer offen liegenden Karte. Im sogenannten „Stock“ befinden sich die übrigen Spielkarten und über dem liegen vier Ablagestapel, die man „Stacks“ nennt.

Spielregeln von Solitär

Das Ziel von Solitär ist, alle Karten in einer bestimmten Reihenfolge auf die vier Ablagestapel zu sortieren. Diese Stapel müssen am Ende alle Karten einer Farbe enthalten, beginnend mit dem ASS und dann aufsteigend. Bewegen kannst Du die Karten zwischen den sieben Stapeln einzeln oder auch im Block. Allerdings muss die auf dem Stapel liegende offene Karte im Wert immer um eins höher sein, als die Karte, die Du anlegen möchtest. Außerdem müssen die Farben der Karten abwechseln. Eine rote 4 kannst Du also nur an eine schwarze 5 legen. Wenn Du einen Stapel freigeräumt hast, kannst du an die freie Stelle einen König legen. 
 

Das sind die Solitär-Versionen

Klondike Solitaire

Klondike Solitär ist die wohl bekannteste Variante aller Patiencen. Hier musst Du die Karten der vier verschiedenen Farben aufsteigend sortieren.

Pyramid Solitaire

Das ist eine ziemlich anspruchsvolle Version, bei der es darum geht, eine Kartenpyramide von unten nach oben abzubauen. Das machst Du, indem Du Kartenpaare bildest, die in der Quersumme 13 ergeben. Als einzige Karte darf der König allein gelegt werden. Nutzen darfst Du dabei aber nur Karten, die frei liegen. Ist überhaupt kein Zug mehr möglich, darfst Du eine Karte aus dem Stapel ziehen, das ist allerdings nur einmal pro Spielrunde erlaubt! 

Tri-Peaks Solitaire

Du musst hier das Feld so schnell wie möglich leer räumen, indem Du die Karten auf einem Stapel ablegst. Allerdings müssen die Karten jeweils einen Wert höher oder niedriger sein.

FreeCell Solitaire

Im Gegensatz zum klassischen Solitär gibt es hier keinen Stapel von dem Du Karten nachziehen kannst. Allerdings darfst Du vier Ablage-Slots nutzen, um Deine Karten freizuspielen.

Spider Solitaire

Hier kannst Du zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen. Allerdings darfst die Karten nur in der gleichen Ebene oder darunter verschieben – das ist knifflig!

Crescent Solitaire

Deine Aufgabe ist es hier, alle Karten zu acht Stapeln in der Mitte zu verschieben. Die unteren vier Basisstapel musst Du von unten nach oben legen, die oberen jeweils in einer Farbe abwärts.

Addiction Solitaire

In dieser besonderen Version werden alle Karten offen verteilt, die Asse aber zurückgehalten. Nun hast Du 15 Minuten Zeit, um das Feld aufsteigend so zu sortieren, dass in einer Reihe nur Karten einer Farbe liegen. Die Reihen müssen jeweils links mit der 2 beginnen. Allerdings darfst Du nur eine Karte bewegen, deren Vorgänger-Karte rechts neben sich einen Freiplatz hat. So darfst Du z.B. die Kreuz 9 nur bewegen, wenn rechts neben der Kreuz 8 ein freier Platz ist. Die Kreuz 9 darfst Du auch ausschließlich an dieser Stelle ablegen. 

Canfield Solitaire

Bei dieser Variante musst die aufsteigend Karten nach und nach auf die Ablage-Stapel sortieren. Begonnen wird mit einer zufälligen Zahl. Auf ein frei gewordenes Feld rutscht automatisch die Karte vom Stapel am linken Bildrand nach. Die größte Schwierigkeit ist aber, dass ein einmal aufgebauter Stapel nicht mehr getrennt werden darf.

Golf Solitaire

Bei Golf Solitär musst Du eine Karte nach der anderen vom Stapel entfernen. Dieser Stapel besteht in der Regel aus sieben einzelnen Stapeln, die alle 5 Karten enthalten. Du darfst jeweils nur die oberste der Karten spielen. Die restlichen 52 Karten befinden sich im Stock. Vom Stock kannst Du die Karten nacheinander aufdecken. Die leichte Version lässt sich fast immer lösen, die schwerere ist schon komplizierter.

Forty Thieves Solitaire

Hier ist es Dein Ziel, sämtliche der 104 Karten auf 8 Ablagestapel zu verteilen. Am Anfang werden 40 Karten auf 10 Spielstapel verteilt, die übrigen Karten sind im Stock. Es kann nur die oberste Karte der Spielstapel bewegt werden und zusätzlich die aktuelle aufgedeckte Karte im Stock. Spielstapel müssen von oben nach unten aufgebaut werden, also vom König zum ASS. Ablagestapel darfst Du nur von unten nach oben gelegt werden (vom ASS bis zum König). Das ist eine sehr berüchtigte Variante von Solitär, die sehr schwer zu lösen ist.

• Klondike Solitär

Klondike Solitär ist die wohl bekannteste Variante aller Patiencen. Hier musst Du die Karten der vier verschiedenen Farben aufsteigend sortieren.

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• Pyramid Solitär

Das ist eine ziemlich anspruchsvolle Version, bei der es darum geht, eine Kartenpyramide von unten nach oben abzubauen. Das machst Du, indem Du Kartenpaare bildest, die in der Quersumme 13 ergeben. Als einzige Karte darf der König allein gelegt werden. Nutzen darfst Du dabei aber nur Karten, die frei liegen. Ist überhaupt kein Zug mehr möglich, darfst Du eine Karte aus dem Stapel ziehen, das ist allerdings nur einmal pro Spielrunde erlaubt! 

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• Tri-Peaks Solitär

Du musst hier das Feld so schnell wie möglich leer räumen, indem Du die Karten auf einem Stapel ablegst. Allerdings müssen die Karten jeweils einen Wert höher oder niedriger sein.

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• FreeCell Solitär

Im Gegensatz zum klassischen Solitär gibt es hier keinen Stapel von dem Du Karten nachziehen kannst. Allerdings darfst Du vier Ablage-Slots nutzen, um Deine Karten freizuspielen.

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• Spider Solitär

Hier kannst Du zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen. Allerdings darfst die Karten nur in der gleichen Ebene oder darunter verschieben – das ist knifflig!

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• Crescent Solitär

Deine Aufgabe ist es hier, alle Karten zu acht Stapeln in der Mitte zu verschieben. Die unteren vier Basisstapel musst Du von unten nach oben legen, die oberen jeweils in einer Farbe abwärts.

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• Addiction Solitär

In dieser besonderen Version werden alle Karten offen verteilt, die Asse aber zurückgehalten. Nun hast Du 15 Minuten Zeit, um das Feld aufsteigend so zu sortieren, dass in einer Reihe nur Karten einer Farbe liegen. Die Reihen müssen jeweils links mit der 2 beginnen. Allerdings darfst Du nur eine Karte bewegen, deren Vorgänger-Karte rechts neben sich einen Freiplatz hat. So darfst Du z.B. die Kreuz 9 nur bewegen, wenn rechts neben der Kreuz 8 ein freier Platz ist. Die Kreuz 9 darfst Du auch ausschließlich an dieser Stelle ablegen. 

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• Canfield Solitär

Bei dieser Variante musst die aufsteigend Karten nach und nach auf die Ablage-Stapel sortieren. Begonnen wird mit einer zufälligen Zahl. Auf ein frei gewordenes Feld rutscht automatisch die Karte vom Stapel am linken Bildrand nach. Die größte Schwierigkeit ist aber, dass ein einmal aufgebauter Stapel nicht mehr getrennt werden darf.

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• Golf Solitär

 Bei Golf Solitär musst Du eine Karte nach der anderen vom Stapel entfernen. Dieser Stapel besteht in der Regel aus sieben einzelnen Stapeln, die alle 5 Karten enthalten. Du darfst jeweils nur die oberste der Karten spielen. Die restlichen 52 Karten befinden sich im Stock. Vom Stock kannst Du die Karten nacheinander aufdecken. Die leichte Version lässt sich fast immer lösen, die schwerere ist schon komplizierter.

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• Forty Thieves Solitär

Hier ist es Dein Ziel, sämtliche der 104 Karten auf 8 Ablagestapel zu verteilen. Am Anfang werden 40 Karten auf 10 Spielstapel verteilt, die übrigen Karten sind im Stock. Es kann nur die oberste Karte der Spielstapel bewegt werden und zusätzlich die aktuelle aufgedeckte Karte im Stock. Spielstapel müssen von oben nach unten aufgebaut werden, also vom König zum ASS. Ablagestapel darfst Du nur von unten nach oben gelegt werden (vom ASS bis zum König). Das ist eine sehr berüchtigte Variante von Solitär, die sehr schwer zu lösen ist.

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Tipps für Solitär 

Solltest Du mehrere Karten haben, die Du verschieben kannst, solltest Du  dich zuerst auf die Reihen mit den wenigsten Karten konzentrieren. Dadurch schaffst Du schneller Freiplätze für die Könige. Hast Du zwei Könige zur Auswahl, achte darauf, die Farbe zu nehmen, an die Du schnell die meisten Karten hängen kannst.

Die Geschichte von Solitär

Heute kann man nicht mehr genau sagen, wo der Ursprung des Kartenspiels liegt. Es wird häufig berichtet, dass im 18. Jahrhundert ein französischer Adliger das Spiel aus Langeweile erfunden haben soll. Der Aufbau des Spiels lehnt sich an die Wahrsagerei mit Tarot-Karten an. So soll Napoleon regelmäßig Patiencen gelegt haben, um den Ausgang der Schlachten vorherzusehen.